Zink fördert das Immunsystem
   
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Zink spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Es ist wichtig für die Wundheilung, das Wachstum und den Geschmackssinn. Da Zink auch ein Bestandteil von Insulin ist, beeinflusst es den Zuckerstoffwechsel. Zusammen mit Vitamin A ermöglicht es das Sehen bei schlechter Beleuchtung. Vor allem für das Immunsystem ist es aber von Bedeutung.


Zink wird bei der Zellteilung benötigt und ist deshalb für das Wachstum und die Erneuerung der Zellen wichtig. Durch ein Mangel an Zink kann es beim Ungeborenen gar zu Fehlbildungen kommen. Schwangere sollten deshalb besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Zink achten.

Zink fördert aber noch auf andere Weise das Wachstum: Es ist offenbar auch an der Herstellung von Sexualhormonen beteiligt. Ein Mangel kann deshalb auch Impotenz und eine verzögerten sexuellen Entwicklung hervorrufen. Auf die Wachstumshormone hat Zink anscheinend ebenfalls Einfluss.

Ein Zinkmangel führt außerdem zu Hautentzündungen, Haarausfall, Wundheilungsstörungen, Infektanfälligkeit, Geschmacksstörungen und Nachtblindheit, da sich die Körperzellen ohne dieses Spurenelement nicht schnell genug teilen.

Rund zwei Gramm Zink befinden sich im Körper. Der größte Teil davon steckt im Knochen, in der Haut und in den Haaren. Eine optimale Zinkversorgung steigert die Abwehr und beugt so Infekten vor. Nur eine ausgewogene Ernährung kann die Versorgung mit Zink sicherstellen. Der Körper kann Zink nicht in größeren Mengen speichern. Aus diesem Grund ist eine kontinuierliche Zufuhr über die Ernährung wichtig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag für Männer zehn Milligramm und für Frauen sieben Milligramm Zink. Die international gültige Empfehlung des Food and Nutrition Board der USA besagt allerdings: 15 Milligramm für Männer und 12 Milligramm für Frauen. Gute Zink-Quellen sind Käse, Geflügel und Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchte und bestimmte Gemüsesorten.



Folgende Lebensmittel enthalten in einer Portion mindestens 15 Prozent des Tagesbedarfs:

Lebensmittel     Portionsgröße in Gramm     Gehalt pro Portion in Milligramm    
Käse                
Camembert, 30 % Fett i. Tr.     45     1,5    
Tilsiter, 45 % Fett i. Tr.     45     1,6    
Emmentaler, 45 % Fett i. Tr.     45     2,1    
Edamer, 30 % Fett i. Tr.     45     bis 5,0    
Geflügel                
Truthahn: Brust     100     1,8    
Ente     150     2,7    
Fisch                
Sprotte     100     1,3    
Hummer     100     1,6    
Garnele     150     2,3    
Hecht     150     1,0    
Felchen     150     2,3    
Flussaal     150     2,6    
Fleisch                
Kalb: Kotelett     100     2,3    
Kalb: Muskelfleisch ohne Fett     100     3,0    
Rind: Muskelfleisch ohne Fett     100     4,2    
Rind: Filet     100     4,4    
Schwein: Muskelfleisch ohne Fett     100     2,0    
Schwein: Kotelett     100     2,0    
Getreide und Brot                
Mais     60     1,5    
Gerste     60     1,5    
Weizenkeime     60     2,4    
Haferflocken     60     2,6    
Hafer     60     2,7    
Knäckebrot     50     1,6    
Brötchen     175     1,9    
Roggenbrot     175     2,1    
Weizenvollkornbrot     175     3,7    
Hülsenfrüchte und Gemüse                
Bohnen, weiß     75     2,1    
Limabohnen     75     2,3    
Erbsen, gelb     75     2,6    
Linsen     75     2,7    
Brokkoli, roh     200     1,2    
Rosenkohl, roh     200     1,2    
Pastinaken, roh     200     1,7    


Erst in relativ großen Mengen ist Zink giftig. Zu einer akuten Vergiftung kommt es bei zirka zwei Gramm. Dann treten Magen-Darm-Beschwerden und Fieber auf. Eine chronische Überdosierung mit mehr als 110 Milligramm Zink pro Tag führt zu Blutarmut und verringert die Zahl der weißen Blutkörperchen. Die tödliche Zink-Dosis liegt bei drei bis fünf Gramm Zinksulfat oder sechs bis zehn Gramm Zinkchlorid.

 
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